ACOME-Kabel entlang der Hochgeschwindigkeitsstrecke (HGV) Bretagne–Pays de la Loire

Montag, 20. September 2021 - 12:26

Die Hochgeschwindigkeitsstrecke (HGV bzw. französisch LGV – Ligne de Grande Vitesse) Bretagne–Pays de la Loire, eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte Europas, ist eine Verlängerung der westlichen Teilstrecke der LGV Atlantique nach Rennes und Nantes. Sie umfasst eine Neubaustrecke von 182 km sowie 32 km Anschlüsse zu bestehenden Strecken, deren Ziel es ist, die Anbindung und die Attraktivität der Regionen Bretagne und Pays de la Loire deutlich zu verbessern. Sie ist nun seit 2017 im Dienst.

Diese Linie verbindet Paris mit Rennes und reduziert die Fahrtzeit um 37 Minuten, d. h. eine Fahrt dauert weniger als 1:30 Stunden. Die Züge können bis zu 320 km/h fahren.

LGV Bretagne-Pays de la Loire⎟SNCF

LGV Bretagne–Pays de la Loire⎟SNCF

Die HGV – ein Großprojekt 

Dieses von Eiffage geführte Projekt nahm fünf Jahre in Anspruch und hat seit Sommer 2013 bis zu 4 500 Mitarbeiter beschäftigt. Die SNCF, der Staat, die Gebietskörperschaften und die EU haben dieses Großprojekt mit 3,4 Milliarden Euro finanziert.

Eine Partnerschaft zwischen der SNCF und Eiffage Energie Systèmes

Ce projet d’envergure a démarré par la signature du contrat en 2011 entre la SNCF et Eiffage Energie Systèmes, fruit du partenariat public-privé.

Cette ligne a été retenue dans le cadre du plan de relance de l’économie de la région Bretagne et Pays de la Loire.

Eiffage Energie Systèmes est alors en charge de la conception jusqu’à la mise en service puis la maintenance de la LGV.

Les enjeux du projets Ligne à Grande Vitesse

Dieses Großprojekt ist das Ergebnis einer öffentlich-privaten Partnerschaft und begann 2011 mit der Unterzeichnung des Vertrags zwischen der SNCF und Eiffage Energie Systèmes.

Diese Strecke wurde im Rahmen des Wirtschaftsförderungsprogramms der Regionen Bretagne und Pays de la Loire ausgewählt.

Eiffage Energie Systèmes ist somit von der Entwicklung bis zur Inbetriebnahme und Wartung der LGV zuständig.

Die Herausforderungen des Hochgeschwindigkeitsstrecke-Projekts

Ein derartiges Projekt stand vor zahlreichen Herausforderungen.

Für EIFFAGE mussten neben technischen Kapazitäten auch die Anforderungen an Qualität, Sicherheit und Rückverfolgbarkeit der Produkte erfüllt werden, aber ebenso die Lieferkette beherrscht werden, um die Lieferfristen einzuhalten. Die SNCF übernimmt den Fahrbetrieb, während Wartung sowie Erneuerung der HGV bis 2036 EIFFAGE anvertraut werden. 

 

Eine breites Sortiment von ACOME-Produkten für das Schienennetz, die von der SNCF für dieses Projekt zugelassen wurden

Ausgewählt wurden die Signalkabel ACOME ZPAU-ZPFU-ZC03 sowie die Telekommunikationskabel CT2243 , die anschließend entlang der 182 km-Strecke installiert wurden. Diese Produktreihen entsprechen den SNCF-Normen sowie den notwendigen technischen und Sicherheitsanforderungen und werden jährlich von der SNCF geprüft.
Um Eiffage bei der Verlegung der Kabel zu begleiten und unvorhergesehenen Problemen zu begegnen, wird auf eine spezielle technische Begleitung und ein Bestandsmanagement gesetzt. 
 

 

Câble de signalisation ZPAU

Signalkabel ZPAU

 

Câble de télécommunication CT2243

Telekommunikationskabel CT2243

Entdecken Sie unsere Kabel ZPAU und CT2243

Kundenreferenz der Eiffage Energie Systèmes-Gruppe

 

LGV DE

Acome ist ein Lieferant der Groupe ADP, der unser volles Vertrauen genießt

ACOME ist unter den Akteuren der Schienennetz-Industrie ein Musterlieferant. Das Unternehmen ist in Frankreich langjähriger Partner der SNCF und der RATP und hat die Signalkabel für die Hochgeschwindigkeitsstrecken (HGV) des französischen Schienennetzes geliefert.
International hat es den Eurotunnel und die U-Bahnnetze von München, Lissabon, Caracas, Mexiko, Hongkong sowie Kairo und Jakarta mit Kabeln ausgerüstet.

 

ACOME garantiert die technische Begleitung und die Lieferung ausschließlich hochwertiger Produkte.